Nach etwa 100 Tagen wird bei neuen Präsidenten und Regierungen für gewöhnlich eine erste Bilanz gezogen. Und was für für Obama recht ist, sollte für Merkel und Co. billig sein.
Was hatten sie nicht alles vorgenommen bei ihrem Regierungsantritt. Endlich sollte wieder regiert werden, nachdem die große Koalition die Republik an den Rand des Zusammenbruchs getrieben hatte.
Und was ist dabei rausgenommen? Lügen und Desinformation aus dem Verteidigungsministerium, ein Rücktritt des Arbeitsministers (macht nix, war eh ‘ne Pfeife), eine neue, junge Hoffnungsträgerin, die Kohl und Koch als ihre Vorbilder nennt (oh weia, das kann nur das Ergebnis von massivem Drogenmißbrauch oder seelischer Grausamkeit in der Kindheit sein). Ansonsten nur Pappfiguren, die die Regierungssessel füllen.
Halt, da war doch noch was: Eine Rede der Kanzlerin zum Tag der Einheit, seit der ganz Deutschland weiß, dass sie beim Mauerfall 1989 in der Sauna war (was ich mir lieber nicht vorstelle…) und eine weitere zum Jahreswechsel, in der sie das ehrfurchtsvoll staunende Volk darüber informierte, dass sie Silvester 1989 mit ihrem Mann in Hamburg gefeiert hat.
Wow, seit ich DAS weiß, ist mir nicht mehr bang um Deutschland und das Weltklima!
Und wäre das Alles nicht schon genug, kündigt jetzt Guido Westerwelle eine “geistig-politische Wende” an. Das ist eine massive Drohung, denn nach der letzten Wende hatten wir 16 Jahre lang einen fetten Saumagen als schwarzen Kanzler, einen vorbestraften Steuerhinterzieher als Wirtschaftsminister und einen Träger von gelben Pullundern als Außenminister.
Da wird mir jetzt schon Angst und Bange…











